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Was ich mit Seife alles mache

Auf den ersten Blick ist alles klar – Seife ist zum Waschen da. Aber was man alles damit waschen kann und auf welche Art, darüber lassen sich ganze Romane schreiben. Hier ein paar Anregungen für Sie:
  • Beim Duschen oder Baden schäume ich mich einfach direkt mit dem Seifenstück ein. Am besten funktioniert das, wenn man das Seifenstück immer wieder kurz unter das Wasser hält. Nach dem vollständigen Einseifen kann man den Körper noch schön mit dem Schaum massieren.

  • Natürlich kann man die Seife auch gut mit einem Pouff, Peelinghandschuh oder einem Frotteewaschlappen aufschäumen und auf dem Körper verteilen.

  • Herrlich zum Duschen ist auch ein Duschsmoothie. Hierzu raspelt man die Seife fein, übergießt einen Teil Raspel mit etwa zwei Teilen kochenden Wassers. Wenn das Wasser etwas abgekühlt ist, gibt man noch einen Teil Öl zu und mischt das Ganze kräftig mit einem Schneebesen oder Pürierstab durch, bis es eine gleichmäßige Konsistenz hat. Man kann nach Belieben noch Peelingzutaten oder Düfte zugeben. Bei letzteren sollte man auf jeden Fall auf die Eignung für Kosmetik achten und auf keinen Fall zu hoch dosieren.
    Die Haltbarkeit der Duschsmoothies ist je nach Lagerung begrenzt und beträgt etwa 4 Wochen. Für die gewünschte Konsistenz muss man ein bisschen experimentieren. Wenn der Smoothie nach dem Abkühlen "zusammenfällt" am besten noch mal kräftig durchschlagen.

  • Wenn man dem Duschsmoothie noch kosmetikgeeignete Pigmente beimischt, entsteht daraus tolle Malseife für Kinder.

  • Öl-Seifen-Reinigung fürs Gesicht (oder auch mal für den ganzen Körper): Erst wird die Haut mit einem Öl nach Wahl massiert. Hierfür ist jedes Speiseöl geeignet, z.B. Distel-, Oliven- oder Sonnenblumenöl. Wenn vorhanden, kann man sich selbstverständlich auch Mandel-, Avocado- oder anderes Öl gönnen. Danach seift man das Gesicht gründlich ein und massiert wieder ein wenig. Hierbei verbindet sich das Öl mit der Seife und kann dann mit viel frischem warmem Wasser gut abgespült werden. Die Öl-Seifen-Reinigung stellt eine porentiefe Reinigung da und kann trotz Öl etwas austrocknen.

  • Man kann auch eine sehr pflegende Flüssigseife zum Händewaschen oder Duschen aus den Seifen herstellen. Auch hier werden, wie beim Duschsmoothie, Seifenraspel (oder Seifenreste) mit kochendem Wasser und etwas Öl vermischt. Am besten macht man dies gleich in einer Spenderflasche. Durch mehrmaliges Schütteln emulgiert die Seife das Öl mit dem Wasser und es entsteht eine stark rückfettende Cremeseife. Die Konsistenz der Seife verändert sich in den ersten Tagen noch etwas von sehr flüssig zu etwas dickflüssiger. Auch hier ist die Haltbarkeit begrenzt und die Seife sollte etwa alle zwei Wochen neu angemischt werden.

  • Ein sehr hautfreundliches Bad entsteht, wenn man vor dem Einlaufen des Wassers ein Stück Seife in die Wanne legt und etwa einen Teelöffel Öl darüber gießt. Mit wenigen Tropfen ätherischer Öle können Sie das Verwöhnbad nach Wunsch noch abrunden. Das Wasser kann dann über die Seife einlaufen und Seife und Öl ergeben einen reinigenden und Feuchtigkeit spendenden Badezusatz.

  • Wenn ich den Duft einer Seife doch nicht mag, dann putze ich damit. Für Waschbecken, Badewanne oder Küchenarbeitsfläche reibe ich einfach Seife auf einen nassen Schwamm oder ein nasses Tuch. Für den Boden nehme ich geraspelte Seife, die ich in kochendem Wasser direkt im Putzeimer löse. Diese Seifenlauge ist für alle putzbaren Böden geeignet; z.B. für Fliesen, PVC, Linoleum, Laminat und Vollholzparkett. Wie die Haut, so pflegen die rückfettenden Substanzen auch Holz und Linol.