Posthornschnecke braun / grau gefleckt
Artikelnummer: PHS 001 BR

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Wissenschaftlicher Name:
Planorbarius corneus

Beschreibung:
Sie weist ein flach linksgewundenes Gehäuse mit einem Durchmesser von bis zu 4cm auf. Es besteht aus 4,5 bis 5 Windungen, ist fest und dickwandig. Der Mantel ist dunkelbraun mit teils schwarzen Flecken.
Als einzige der europäischen Schneckenarten besitzt sie als Blutfarbstoff Hämoglobin und deshalb rotgefärbtes Blut. Durch die hohe Sauerstoffaffinität des Hämoglobins kann die Posthornschnecke auch in sehr sauerstoffarmen Gewässern überleben. Obwohl es sich um eine Lungenschnecke handelt, erfolgt die Atmung nur zu einem sehr geringen Teil durch die Aufnahme von atmosphärischer Luft. Es überwiegt der Gasaustausch über die Haut und eine in der Mantelhöhle ("Lunge") gelegene sekundäre Kieme. Diese sekundäre Kieme - ein lappenförmiger Fortsatz - ragt bei aktiven Tieren oft aus der Mantelhöhle heraus. Bisweilen gibt es Tiere in Albinoform. Diesen fehlt das dunkle Pigment Melanin, so dass die entsprechenden Schnecken aufgrund des Hämoglobins einen stark roten Körper haben.

Größe:
beide Geschlechter 2-2,5 cm

Alterserwartung:
ca. 2 - 3 Jahre

Beckengröße:
in der Regel 5 adulte Tiere pro 10 Liter

Wassertemperatur:
17°C bis 26°C (höhere Temperaturen nur vorrübergehend)

Wasserwerte:
gH über 3 - 25 und Ph sollte zwischen 6 und 8,8 liegen.

Beckeneinrichtung:
Pflanzen, Moose, Mooskugeln, Hölzer, Wurzeln....

Nahrung:
Meine Schnecken werden mit dem hier im Shop angebotenen Futter der Firma Bio-Mark gefüttert. Es werden aber auch Grünalgen, trockenes Buchenlaub,Granulat, Flockenfutter, Chips uvm.) Spirulinatabletten, Spirulinaflocken, Gurken (ohne Schale da Giftstoffe nicht zu 100% ausgeschlossen werden können), Frostfutter, Seemandelbaumblätter Spinat, Brennnessel uvm. gerne angenommen.

Vergesellschaftung:
mit friedlichen Fischen, andere Schnecken, verschiedenen Welsen und Garnelen

Vermehrung und Zucht:
Wie die meisten Wasserlungenschnecken ist auch die Posthornschnecke ein Zwitter und legt im Sommer ihre Eier ab. Die Eier werden als flache, geleeartige Klumpen an Blattunterseiten von Wasserpflanzen gelegt. Selbstbefruchtung ist möglich, jedoch reduziert sich hierdurch die Schlupfrate auf nur 5 bis 6%. Die Fortpflanzung beginnt bei Temperaturen über 15°C.Eine ausgewachsene Schnecke kann in einer Nacht 2 - 3 Gelege produzieren wobei jedes Gelege durchschnittlich 15 - 20 Eier enthält.

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